Anwendung

Thermografie in der Instandhaltung

Fast jeder elektrische Fehler kündigt sich durch Wärme an, lange bevor etwas ausfällt. Eine lose Klemme, eine überlastete Leitung, ein schadhafter Sicherungsautomat – all das erzeugt Übergangswiderstände, die sich erwärmen. Mit einer Wärmebildkamera finden Sie solche Stellen im laufenden Betrieb, ohne die Anlage abzuschalten.

Typische Einsatzfälle

  • Schaltschränke und Verteilungen – lose oder korrodierte Klemmstellen und ungleichmäßig belastete Phasen erkennen.
  • Motoren und Antriebe – Lagerschäden und Überlastung frühzeitig sichtbar machen.
  • Gebäudehülle – Wärmebrücken, fehlende Dämmung und undichte Stellen dokumentieren.
  • Heizung und Sanitär – Leitungsverläufe nachvollziehen und Leckagen eingrenzen.

Worauf es bei der Messung ankommt

Aussagekräftig wird ein Wärmebild erst durch den Vergleich: Eine Klemme ist nicht auffällig, weil sie warm ist, sondern weil sie wärmer ist als die baugleiche daneben. Achten Sie außerdem auf eine realistische Lastsituation – im Leerlauf zeigt sich kein Fehler – und auf den Emissionsgrad der Oberfläche, denn blanke Metalle spiegeln und werden schnell zu kalt dargestellt.

Passende Geräte

Wärmebildkameras TV 293 und TV 296

Kompakt und schnell einsatzbereit

Handliche Infrarotkameras für die tägliche Fehlersuche an Anlagen und Gebäuden, mit Auswertesoftware für den PC.

zur Thermografie

Endoskopkamera TV 280

Für schwer zugängliche Stellen

Zwei Meter flexibles Kabel und 4,3-Zoll-Monitor – für Hohlräume, Schächte und alles, wo kein Blick hinreicht.

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